Projekt-Übersicht

Das Mobility-Choices Projekt wird einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der nachhaltigen und „sanften“ Mobilität im Bodenseeraum liefern, indem es empirisch untersucht, welche Maßnahmen tatsächlich Verhaltensänderungen herbeiführen.

Insbesondere der grenzüberschreitmc_300aende Verkehr spielt sich immer noch weitgehend auf der Straße ab. Dies führt regelmäßig zu Staus und einer zunehmend kritischen Haltung gegenüber dem Individualverkehr, die sich jedoch (noch) kaum im Alltagsverhalten niederschlägt. Diese Widersprüche lassen sich durch Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie erklären, die aufzeigen, dass Menschen oft nicht im Sinne ihrer eigenen Vorstellung einer besseren gesünderen Umwelt entscheiden, sondern von Gewohnheiten oder sozialen Einflüssen geleitet werden. Deshalb setzen Behörden zunehmend sanfte „Stupser“ (vom Englischen „to nudge“) ein, um Menschen in eine gewünschte Richtung zu bewegen, ohne sie durch Sanktionen oder Verbote zu bevormunden.

Das Projekt begegnet der Herausforderung, indem es eine empirisch fundierte Evidenzbasis für politische Entscheidungsträger schafft, um zu erkennen, welche Maßnahmen wann, wo und für wen wirken.

Die Mobility Choices App ist für iOS im Appstore und für Android im Playstore verfügbar:

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Der Quellcode für die gesamte Applikation ist unter AGPL öffentlich zugänglich:

https://github.com/MobilityChoicesProject